
Einer der meistdiskutierten Beiträge des diesjährigen Salone del Mobile war kein einzelnes Produkt, sondern ein von der Kuratorin Annalisa Rosso entwickeltes Konzept: der Salone Raritas. Hinter dem Namen verbirgt sich ein neues Format mit klarem Fokus auf Collectible Design, dem nun erstmals ein eigenständiger Bereich innerhalb der Messe eingeräumt wurde. Als besonders stimmig erweist sich dabei das vom Designstudio Formafantasma entwickelte, für alle Aussteller verbindliche Standkonzept. Mit seiner offenen Struktur und einer bewusst reduzierten Farbpalette schafft es eine zurückhaltende, beinahe kontemplative Bühne für die präsentierten Objekte – Möbel, Leuchten und Accessoires von Designer*innen, Künstler*innen, Galerien und Manufakturen wie Studio Sabine Marcelis, Matera, ABI, Nilufar, Hering Berlin, Mitterrand Gallery und Officine Saffi Lab.
